Vasektomie/Sterilisation des Mannes

Wenn Sie Ihre Familienplanung abgeschlossen haben und sich sicher sind, nie wieder ein Kind zeugen zu wollen, dann ist die Durchtrennung der Samenleiter eine sichere Methode der Schwangerschaftsverhütung. Es wird danach kein Samen mehr abgegeben, aber es erfolgt dennoch beim Orgasmus eine Ejakulation. Das Ejakulat besteht dann aus der in der Prostata gebildeten Flüssigkeit. Mit dem bloßen Auge sieht man keinen Unterschied.

Sie können auf andere Methoden der Schwangerschaftsverhütung verzichten und somit z.B. Ihre Partnerin von der Einnahme hormoneller Schwangerschafts-verhütungsmittel entlasten. Eine Sterilisation hat keinerlei Auswirkung auf die Qualität der Sexualität und auf den Hormonhaushalt des Mannes.

Leistenbruch

Die Schnittführung erfolgt im Bereich des Überganges vom Hodensack zur Leiste an der Peniswurzel - ein Bluterguss reicht meist bis in den Bereich des Hodensackes

Narbe

Die Narbe ist später kaum zu sehen

 

Leistenbruch und Vasektomiewunsch - was tun?

Zuerst versorgt man den Leistenbruch mit einem Zugang von der Leiste aus. Da man dabei den Samenstrang auf der Seite ohnehin freilegen muss, braucht man keinen zusätzlichen Schnitt anzulegen. Man isoliert den Samenleiter vom gleichen Zugang aus und muss nur auf der Gegenseite einen zusätzlichen kleinen Schnitt machen.

Leistenbruch

Schnittführung links im Bereich der Leiste für den Hernienverschluss und die Vasektomie links, rechts kleiner zusätzlicher Schnitt am Skrotumrand für die Vasektomie rechts

 

Welches Betäubungsverfahren ist das beste?

Die Vasektomie kann sowohl in örtlicher Betäubung, also beim wachen Patienten, als auch in Vollnarkose vorgenommen werden.

Bei einer örtlichen Betäubung werden die Fasern des Nervus genitofemoralis, die die Hüllen des Samenstranges sensibel versorgen, ausgeschaltet. Es sind aber mehrere Hüllen zwischen denen die sensiblen Nerfenfasern liegen. Deshalb und weil die Schichten der Fasern aus dem Plexus coeliacus und dem Plexus mesentericus, die den Hoden vegetativ versorgen aus dem Bauchraum kommen, ist eine örtliche Betäubung dann doch oft nicht ausreichend. Es müssen dann meist zusätzlich Schmerz- und Beruhigungsmittel verabreicht werden. 

Die Risiken einer durch einen Anästhesisten durchgeführten modernen Narkose sind bei gesunden Männern vergleichsweise geringer, als bei einer örtlichen Betäubung plus Schmerzmittel plus Beruhigungsmittel ohne zusätzliche Überwachung durch einen zusätzlichen Arzt, den Anästhesisten.

Deshalb empfehlen wir die Operation in Narkose.

Nüchtern bleiben müssen Sie auf jeden Fall.

Leistenbruch

Dieser "Anästhesist" steht neben Ihnen bei einer örtlichen Betäubung

Leistenbruch

... oder wir machen eine richtige Narkose.

 

Ziel der Operation

Das Ziel des Eingiffes ist, dass im Ejakulat keine Spermien mehr vorhanden sind und somit eine Zeugungsunfähigkeit besteht. Wir werden die Teilstücke des Samenstrangs zur histologischen Beurteilung senden. Sie erhalten den Befund des Pathologen, der ca. 65,00 € dafür berechnen wird.

Da zunachst auch nach der Operation noch Spermien in den ableitenden Wegen enthalten sind, dauert es ein paar Wochen bis Sie wirklich nicht mehr zeugen können.

Um nachzuweisen, dass das Ejakulat frei von Spermien ist, kann nach ca. 3 Monaten eine Laboruntersuchung (Spermiogramm) erfolgen. Deren Kosten belaufen sich, je nach dem untersuchenden Labor, auf ca. 31,00 € pro Untersuchung.

 

Wenn Sie Ihre Familienplanung abgeschlossen haben und sich sicher sind, nie wieder ein Kind zeugen zu wollen, dann ist die Durchtrennung der Samenleiter eine sichere Methode der Schwangerschaftsverhütung. Es wird danach kein Samen mehr abgegeben, aber es erfolgt dennoch beim Orgasmus eine Ejakulation. Das Ejakulat besteht dann aus der in der Prostata gebildeten Flüssigkeit. Mit dem bloßen Auge sieht man keinen Unterschied.

Sie können auf andere Methoden der Schwangerschaftsverhütung verzichten und somit z.B. Ihre Partnerin von der Einnahme hormoneller Schwangerschafts-verhütungsmittel entlasten. Eine Sterilisation hat keinerlei Auswirkung auf die Qualität der Sexualität und auf den Hormonhaushalt des Mannes.

Leistenbruch

Die Schnittführung erfolgt im Bereich des Überganges vom Hodensack zur Leiste an der Peniswurzel - ein Bluterguss reicht meist bis in den Bereich des Hodensackes

Narbe

Die Narbe ist später kaum zu sehen

 

Leistenbruch und Vasektomiewunsch - was tun?

Zuerst versorgt man den Leistenbruch mit einem Zugang von der Leiste aus. Da man dabei den Samenstrang auf der Seite ohnehin freilegen muss, braucht man keinen zusätzlichen Schnitt anzulegen. Man isoliert den Samenleiter vom gleichen Zugang aus und muss nur auf der Gegenseite einen zusätzlichen kleinen Schnitt machen.

Leistenbruch

Schnittführung links im Bereich der Leiste für den Hernienverschluss und die Vasektomie links, rechts kleiner zusätzlicher Schnitt am Skrotumrand für die Vasektomie rechts

 

Welches Betäubungsverfahren ist das beste?

Die Vasektomie kann sowohl in örtlicher Betäubung, also beim wachen Patienten, als auch in Vollnarkose vorgenommen werden.

Bei einer örtlichen Betäubung werden die Fasern des Nervus genitofemoralis, die die Hüllen des Samenstranges sensibel versorgen, ausgeschaltet. Es sind aber mehrere Hüllen zwischen denen die sensiblen Nerfenfasern liegen. Deshalb und weil die Schichten der Fasern aus dem Plexus coeliacus und dem Plexus mesentericus, die den Hoden vegetativ versorgen aus dem Bauchraum kommen, ist eine örtliche Betäubung dann doch oft nicht ausreichend. Es müssen dann meist zusätzlich Schmerz- und Beruhigungsmittel verabreicht werden. 

Die Risiken einer durch einen Anästhesisten durchgeführten modernen Narkose sind bei gesunden Männern vergleichsweise geringer, als bei einer örtlichen Betäubung plus Schmerzmittel plus Beruhigungsmittel ohne zusätzliche Überwachung durch einen zusätzlichen Arzt, den Anästhesisten.

Deshalb empfehlen wir die Operation in Narkose.

Nüchtern bleiben müssen Sie auf jeden Fall.

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... oder wir machen eine richtige Narkose.

 

Ziel der Operation

Das Ziel des Eingiffes ist, dass im Ejakulat keine Spermien mehr vorhanden sind und somit eine Zeugungsunfähigkeit besteht. Wir werden die Teilstücke des Samenstrangs zur histologischen Beurteilung senden. Sie erhalten den Befund des Pathologen, der ca. 65,00 € dafür berechnen wird.

Da zunachst auch nach der Operation noch Spermien in den ableitenden Wegen enthalten sind, dauert es ein paar Wochen bis Sie wirklich nicht mehr zeugen können.

Um nachzuweisen, dass das Ejakulat frei von Spermien ist, kann nach ca. 3 Monaten eine Laboruntersuchung (Spermiogramm) erfolgen. Deren Kosten belaufen sich, je nach dem untersuchenden Labor, auf ca. 31,00 € pro Untersuchung.

 

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